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Fischer machen Schule

Am 06. Mai hatte der Verein im Rahmen des Projektes „Fischer machen Schule“ an der Teichanlage Wolfshöhe eine 31-köpfige Klasse der Realschule Lauf zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte waren mit der Bahn angereist, um im Rahmen einer Gewässerführung die Lebensräume und Lebensgemeinschaften im und am Wasser kennenzulernen. Es wurden drei Lerngruppen gebildet, die unter Anleitung der Ausbilder des Vereins drei unterschiedliche Naturbereiche ergründen durften. Gewässerwart Alois Burger zeigte und erklärte die Lebensgemeinschaften im stehenden Gewässer. In verschiedenen Aquarien und Gefäßen lernten die wissbegierigen Schüler nicht nur zahlreiche Fischarten wie Karpfen, Schleien, Hechte, Rotaugen und Barsche kennen, sondern auch unterschiedliche Muschelarten, Wasserschnecken sowie verschiedene Unterwasser- und Schwimmblattpflanzen. Die Symbiose zwischen der Teichmuschel und der Kleinfischart Bitterling faszinierte einige Schüler ganz besonders.


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Gewässerwart Wolfgang Müller hatte mitten im Röttenbach eine Experimentierstation aufgebaut. Dort erläuterte er die verschiedenen Gewässerregionen und stellte die typischen Fischarten der Forellen- und Äschenregion vor, wie Bachforelle, Äsche, Mühlkoppe und Schmerle. Die Schüler durften anschließend im fließenden Gewässer mit kleinen Sieben und Becherlupen Bachflohkrebse, Köcher- und Eintagsfliegenlarven, Wasserkäfer und andere Fischnährtiere einfangen und bestimmen.

Biologieexperte Sebastian Haider erkundete mit den Schülerinnen und Schülern eingehend die Teichanlage und zeigte an verschiedenen Beispielen fachkundig wesentliche Tier-, Natur- und Gewässerschutzaspekte auf. Im Rahmen der Begehung konnten viele unterschiedliche Tierarten, wie Blässhühner, Kanadagänse, Schmetterlinge und Ringelnattern beobachtet werden. Die zahlreichen Spuren der Biber, die überall an den Gewässern zu finden waren, erweckten die volle Aufmerksamkeit der Schüler ebenso ein Edelkrebsgewässer, das sie kennenlernen durften. Nach fast drei Stunden hatten alle Schüler die Ausbildungsstationen durchlaufen. Jugendleiterin Karin Ultsch kümmerte sich schließlich um das leibliche Wohl und versorgte die Teilnehmer mit Getränken und belegten Brötchen. Das umfangreiche Lehrmaterial, das der Landesfischereiverband Bayern zur Verfügung stellte, ermöglicht den Lehrkräften und Schülern eine effiziente Nachbereitung im Unterricht.


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